Bilingualer Unterricht
Lernen in zwei Sprachen – mehr als nur Englischunterricht
An unserer Schule werden die Fächer Geographie und Geschichte im bilingualen Zweig vorwiegend auf Englisch unterrichtet. Das bedeutet: Wir behandeln die gleichen fachlichen Themen wie im regulären Unterricht – aber in einer anderen Sprache.
Der Fokus liegt dabei auf den Inhalten des Fachs, nicht auf Grammatik oder Vokabeltests. Gleichzeitig erweitern die Schülerinnen und Schüler ganz nebenbei ihre Sprachkompetenz, verbessern ihr Hör- und Leseverständnis und gewinnen Sicherheit im freien Sprechen. Die Schülerinnen und Schüler verbessern ganz nebenbei ihre Sprachkenntnisse und ihr Selbstvertrauen im Umgang mit Englisch.
Warum bilingualer Unterricht?
- Mehr Möglichkeiten, Englisch aktiv und in realen Zusammenhängen zu nutzen
- Stärkung des Selbstvertrauens im Umgang mit der Fremdsprache
- Mehr Sicherheit im freien Sprechen
- Aufbau einer überdurchschnittlichen Fremdsprachenkompetenz – oft mit messbarem Vorsprung
- Vorbereitung auf eine globalisierte Berufswelt und internationale Ausbildungen/Studiengänge
- Neue kulturelle Einblicke und Perspektiven auf geschichtliche und geographische Themen
Voraussetzungen
Entscheidend ist nicht in erster Linie die Englischnote, sondern das Interesse am Fach und die Bereitschaft, sich einzubringen. Wer Spaß an Geographie oder Geschichte hat, neugierig ist und sich auch auf Englisch äußern möchte, bringt die besten Voraussetzungen mit. Allerdings ist bilingualer Unterricht kein Nachhilfeunterricht, daher ist der sichere Umgang mit Grundkenntnissen von Vorteil.
Organisation und Ablauf
Die Anmeldung zum bilingualen Zweig erfolgt im Rahmen der Wahlpflichtfächergruppen.
Zur Vorbereitung besuchen die Schülerinnen und Schüler im zweiten Halbjahr der 6. Klasse einen Einführungskurs, in dem wichtiger Fachwortschatz und Arbeitsmethoden vermittelt werden.
Ab Jahrgangsstufe 7 werden dann Geographie oder Geschichte (je nach Verfügbarkeit der Lehrkräfte) weitgehend auf Englisch unterrichtet (3 Wochenstunden). Die zusätzliche Stunde am Nachmittag gleicht das langsamere Lerntempo beim Arbeiten in einer Fremdsprache aus und bietet Raum für handlungsorientiertes Lernen.
Bewertung
Im bilingualen Unterricht gilt: Inhalt vor Sprache.
Bewertet wird die fachliche Leistung – also das Verständnis und die korrekte Wiedergabe der Themen, nicht die sprachliche Perfektion. Schriftliche Prüfungen können auf Deutsch oder Englisch beantwortet werden, wobei Fachbegriffe auf Englisch auch punktuell abgeprüft werden können. Der bilinguale Unterricht unterscheidet sich in seiner Bewertungsstruktur nicht vom regulären Geographie- oder Geschichtsunterricht.
Ansprechpartnerinnen
Für Fragen rund um den bilingualen Unterricht stehen Ihnen unsere Fachlehrkräfte gerne zur Verfügung:
- Frau Kraft (Geschichte)
- Frau Bangura (Geographie)
Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Website des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB).