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Anti-Mobbing-Konzept

Basis für ein positives Schulklima ist eine angenehme Lernatmosphäre, die sich durch Wertschätzung und respektvolles Verhalten auszeichnet. Sie ist unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Unsoziales Verhalten und nicht gelöste Konflikte schränken die Effektivität des Unterrichts ein, beeinträchtigen das Schulklima, stören den Lernprozess und mindern die Qualität der Lernergebnisse.

Mobbing gegen Einzelne sowie Diskriminierung, z. B. nach Herkunft, Religion und Hautfarbe, sind
nicht nur schwerwiegende Störungen der Lernatmosphäre, sondern gelten als Verstoß gegen die
Menschenwürde und als Verletzung des Persönlichkeitsrechtes. Das Anliegen unseres Konzepts zur Mobbingprävention und -intervention ist die Pflege eines gesunden Schulklimas sowie die Förderung von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt, Toleranz und Zivilcourage.

Anti-Mobbing-Konvention

Anti-Mobbing-Konvention

Sowohl das aktive Vorgehen bei Mobbing als auch die zahlreichen vorbeugenden Maß-nahmen sind in unserem Pädagogischen Konzept (Link) verankert. Durch die Verpflichtung zur gemeinsamen Umsetzung haben wir an unserer Schule Konsens und Verbindlichkeit hergestellt. Die Veröffentlichung im externen Bereich der Homepage dient der Transparenz. Mit Hilfe des Jahrgangsstufenprogramms sowie regelmäßiger Lehrerfortbildungen bemühen wir uns um Nachhaltigkeit.

Auch wir können Mobbing nicht verhindern, aber wir garantieren Hinschauen und Handeln bei Hinweisen bzw. Verdacht auf Mobbing. Unser Konzept hilft uns, wirksam aber auch maßvoll und ressourcenschonend vorzugehen.

  1. Wir schauen nicht weg, wenn Mitschüler schlecht behandelt werden.
    Wir sprechen Probleme offen an und organisieren Hilfe.
  2. Wir beteiligen uns nicht an der Entstehung und Verbreitung von Gerüchten. 
    Wir reden mit den Menschen, nicht über sie.
  3. Wir verpflichten uns, mit anderen gemeinsam aktiv gegen Mobbing vorzugehen.
    Wir handeln gemeinsam statt einsam.
  4. Wir unterstützen die Streitschlichter, indem wir ihre Arbeit respektieren und anerkennen.
  5. Wir verhalten uns tolerant und fair. 
    Wir wollen, dass jede und jeder ohne Angst in die Schule geht. Gewalt ist keine Lösung.
  6. Wir gehen auch in den sozialen Medien (außerhalb der Schule) respektvoll und fair miteinander um, d. h.
  7. Ich trage meine Konflikte nicht (anonym) in sozialen Netzwerken aus.
  8. Ich schaue nicht weg, wenn jemand per Handy, im Internet oder per SMS belästigt oder beleidigt wird, sondern helfe, indem ich der betreffenden Person beistehe, sie ermutige den Vorgang zu melden bzw. mich selbst an eine Vertrauensperson wende.
  9. Ich überlege mir genau, welche Informationen und Bilder ich von mir in sozialen Netzwerken preisgebe und schütze mich so auch selbst vor Cybermobbing-Attacken.
Anti-Mobbing-Team

Anti-Mobbing-Team

Ansprechpersonen mit besonderer Expertise

Eine besondere Expertise im Bereich der Mobbingintervention haben die Anti-Mobbing-Beauftragten der Schule:

Alle Ansprechpersonen bei Verdacht auf Mobbing sowie die wichtigsten Informationen zum Thema Mobbing sind im schuleigenen Flyer Mobbing zu finden.

Vorgehen bei Mobbing

Vorgehen bei Mobbing

Vorgehen bei Verdacht auf oder Vorliegen von Mobbing (Intervention)

  • Bei Hinweis oder Verdacht auf Mobbing nehmen die Anti-Mobbingbeauftragten und/oder die Schulpsychologin eine gemeinsame Einschätzung vor, um über die Notwendigkeit und gegebenenfalls die Art der Intervention zu entscheiden.
  • Bei niedrigschwelligem Mobbing wird eine nicht-konfrontative Interventionsmethode, in der Regel der „No Blame Approach“, angewendet. Dabei handelt es sich um einen lösungsorientierten Ansatz, der ohne Schuldzuweisung arbeitet. Hier ist jede Lehrkraft (insbesondere die Klassenleitung) gefordert. Auf Wunsch unterstützen das Anti-Mobbingteam oder die Schulsozialarbeiterin.
  • Bei fortgeschrittenem bzw. eskaliertem Mobbing erfolgt eine konfrontative Intervention durch die Anti-Mobbing-Beauftragten der Schule in Zusammenarbeit mit der Schulpsychologin. Diese ist Multiplikatorin im bayernweiten Programm „Mit Mut gegen Mobbing“ und besitzt eine spezielle Qualifikation.

Vorbeugende Maßnahmen (Prävention)

  • Anleitung aller Lehrkräfte zu aktiver Klassenführung im Sinne des Classroom-Managements
  • Regelmäßige schulinterne Fortbildung der Lehrkräfte in einer Interventionsmethode („No Blame Approach“)
  • Regelmäßige ZfU-Stunden mit Klassenrat
  • Ausbildung und Einsatz von Streitschlichterinnen und Streitschlichtern
  • Alle Aktionen und Angebote, welche Teil des Jahrgangsstufenprogramms zur Gewalt- und Mobbingprävention sind

Hinweise für Eltern