Sitzhäuser für unseren gemeinsamen Pausenhof
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Christin Hosfeld
Unsere Schule hat in Kooperation mit der Marie-Luise-Schultze-Jahn-Schule am bundesweiten Handwerkswettbewerb von Würth unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e.V. im Schuljahr 2025/2026 teilgenommen.
Wir freuen uns riesig, dass wir es mit unserem Kunst- und Handwerksprojekt unter die besten 200 Schulen deutschlandweit geschafft haben. Tatkräftige Unterstützung hatten die Kinder und Jugendlichen der Klasse 8e, der Offenen Ganztagesklasse und der Schülergruppe des benachbarten Förderzentrums von Hans Mürnseer (ReAL GmbH im Fachbereich Arbeit / Metall) und natürlich den Kunst- und Fachlehrkräften beider Schulen bestehend aus Svenja Andreas, Ben Ewald, Stephan Landgraf, Christian Höflich, Christin Hosfeld, Kilian Spindler und Tanja Waldherr erhalten.
Miteinander verbinden bedeutet, Brücken zu bauen und Gemeinschaften zu stärken. Es geht darum, Ideen und Menschen zusammenzubringen, um unseren Pausenhof attraktiver zu gestalten sowie spielerisch Berufspotenziale aufzuzeigen und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern.
Herzlichen Dank an die tolle Teamleistung!
Zeitungsartikel vom Tölzer Kurier (TK) vom 02.05.2026, Seite 38:
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Arndt Pröhl
Bad Tölz – Auf dem Pausenhof der Realschule Bad Tölz sind drei neue Holz-Sitzhäuser eingezogen. Präsentiert wurde das Projekt von Konrektorin Christin Hosfeld, Schulleiter Klaus Förster und den mitwirkenden Akteuren – darunter die wichtigsten: die Schüler der 8. und 9. Klassen der Realschule, Schüler der 8e der Kunstklasse und der benachbarten Marie-Luise-Schulze-Jahn-Förderschule Bad Tölz.„Wir sind glücklich, dass wir ein gemeinsames Projekt realisiert haben“, sagte Hosfeld bei der Vorstellung. Unter dem Leitgedanken „Miteinander verbinden“ arbeiteten Schüler beider Schulen seit November zusammen. Ziel sei es, „Vorbehalte abzubauen“, betonte Lehrer Kilian Spindler von der Marie-Luise-Schulze-Jahn-Schule. „Wir sind zwei Schulen nebeneinander, und mit diesem Projekt wollten wir Grenzen öffnen.“Die drei Sitzhäuser stehen symbolisch für dieses Anliegen. „Wir sitzen darunter unter einem großen Schuldach“, erklärte die Konrektorin. Gleichzeitig solle das Projekt auch das Handwerk in den Fokus rücken. „Das haben die Schüler alles selbst gemacht“, sagt Hosfeld. Das Holz lieferte die Zimmerei Murböck und Haslinger aus Lenggries. Nach der Planungsphase begann nach Weihnachten die konkrete Umsetzung durch die Schüler. Rund 40 waren beteiligt.Ein zentraler Baustein war die Zusammenarbeit mit der Metallwerkstatt ReAL in Bad Tölz unter der Leitung von Hans Mürnseer. In insgesamt fünf Terminen führte er die Jugendlichen durch die Werkstattarbeit – auch mit Möglichkeiten, Praktika dort zu machen. Der Aufbau der Sitzhäuser auf dem Schulgelände dauerte schließlich noch zwei Stunden.Unterstützung kam auch von den Fördervereinen beider Schulen sowie vom Unternehmen Würth, das 1000 Euro beisteuerte. „Ein besonderer Dank geht an alle Unterstützer“, so Hosfeld.Für die Schulen ist das Ergebnis mehr als nur neue Sitzgelegenheiten. „Das ist ein Projekt für das Schulgelände – für den Aufenthaltsbereich aller Schüler“, sagte die Konrektorin auf dem Pausenhof. Auch Schulleiter Klaus Förster meldet Positives zurück: „Wir sind ein inklusiver Landkreis. Damit schaffen wir offene Verhältnisse, und das ist sehr positiv – das Projekt kommt sehr gut an.“ Solche gemeinsamen Initiativen seien eine „tolle Entwicklung“, die es weiterzuführen gelte, so der Direktor.VALENTINA FUCHS
Quellenangabe: Tölzer Kurier (TK) vom 02.05.2026, Seite 38